
Warum Ihre Heizgeräte ständig kaputtgehen – und wie wir das Problem gelöst haben
Wenn Sie schon einmal mit industriellen Deckenheizern zu tun hatten, wissen Sie, wie das ist. Sie funktionieren eine Weile gut – und dann, plötzlich, hören sie einfach auf zu funktionieren.
Meistens liegt das Problem nicht am Heizelement selbst, sondern an der Stelle, an der das Kabel in den Quarzrohr eindringt. Dieser kleine Verbindungspunkt wird stark beansprucht. Die meisten billigen Heizgeräte verwenden einfach nur einfaches Klebezeug, um alles zusammenzuhalten. Das Problem: Dieses Klebezeug reißt bereits nach einigen Monaten unter dem wiederholten Einfluss von Hitze und Kälte. Sobald Risse entstehen, können Feuchtigkeit und Staub eindringen, die Isolierung versagt – und das Gerät funktioniert nicht mehr.
Das Problem mit Hitze und Dehnung
Verschiedene Materialien reagieren unterschiedlich auf Hitze. Wenn das Heizgerät eingeschaltet wird, dehnt sich das Quarzrohr aus – auch das Kabel dehnt sich aus. Doch wenn der Dichtstoff nicht mit ihnen mitgedeht, reißt er. Zuerst entstehen winzige Risse – man kann sie zwar nicht sehen, aber sie sind vorhanden. Danach beginnt der Strom an unerwünschten Stellen zu fließen. Schon bald funktioniert das Gerät nicht mehr. Das ist wirklich ein Ärgernis, das niemand haben möchte.
Wie wir anders vorgehen
Wir hatten genug von diesen Problemen und haben daher auf billige Materialien verzichtet. Kein einfaches Silikon oder minderwertiges Epoxid mehr – diese Materialien verbrennen nach ein paar Monaten. Stattdessen verwenden wir einen hochwertigen keramisch-glasartigen Verbundstoff. Das ist eine dauerhafte, wasserdichte Abdichtung. Dadurch bleiben Sauerstoff und Feuchtigkeit fern von den inneren Komponenten des Geräts – dadurch halten diese länger.
Aber wir haben nicht einfach nur besseres Klebezeug verwendet. Wir haben die Abdichtung direkt in die Form des Rohrs integriert. So bleibt das Kabel immer in der richtigen Position. Selbst wenn die Installation etwas schwierig ist, löst sich die Verbindung nicht.
Der faire Kompromiss
Ich sage es offen: Diese Methode kostet mehr Geld. Außerdem kann man die Abdichtung nicht einfach reparieren, falls man beim Installieren versehentlich das Kabel beschädigt hat. Man muss das Gerät komplett ersetzen.
Aber wenn man diese Heizgeräte 24/7 in einer feuchten Umgebung nutzen muss, dann ist dieser zusätzliche Aufwand durchaus gerechtfertigt. Es handelt sich dabei um den Unterschied zwischen einem Heizgerät, das Jahre lang funktioniert, und einem Heizgerät, das alle sechs Monate ersetzt werden muss. Ihre Zeit ist schließlich wertvoller als ein billiger Dichtstoff.