
Hören Sie auf, gegen die „heißen Punkte“ Ihres Dampfgartens anzukämpfen!
Wenn Sie schon einmal ein Tablett mit Essen aus einem Mehrschicht-Dampfgarten geholt haben und festgestellt haben, dass die obere Schiene verbrannt ist, während die untere Schiene noch roh ist, dann wissen Sie genau, wie frustrierend das ist. Konvektionsheizung reicht einfach nicht aus – es ist, als würde man ein ganzes Haus mit nur einem Heizgerät im Flur erwärmen: Einige Räume bleiben kalt, andere wiederum zu heiß.
Wir haben beschlossen, auf die Luftheizung zu verzichten und uns stattdessen auf das Essen zu konzentrieren. Deshalb haben wir die alten Heizelemente durch Infrarotheizrohre ersetzt.
Jede Schiene bekommt ihre eigene Heizquelle
Das eigentliche Problem ist der Temperaturgradient. Um dieses Problem zu lösen, gibt es jeder Schiene eine eigene Infrarotlampe. Im Gegensatz zu einer großen zentralen Heizspirale, die nur die Luft erhitzt, trifft das Infrarotlicht direkt auf das Essen. Jede Lampe wird außerdem mit einem eigenen PID-Controller sowie einem Thermoelement ausgestattet. Dadurch haben Sie volle Kontrolle: Wenn die obere Schiene zu heiß wird, können Sie einfach die Leistung dieser Lampe reduzieren. Der Rest des Ofens funktioniert weiterhin einwandfrei.
Warum Ruby-Quarz?
Wir verwenden Rubinbeschichtete Quarzrohre – sie sind dafür geschaffen. Die Rubinbeschichtung verändert die Art und Weise, wie die Wärme abgegeben wird, sodass sie durch den dichten Dampf und die Feuchtigkeit hindurchdringen kann. Zudem sind diese Rohre äußerst schnell – sie brauchen keine zehn Minuten, um die Zieltemperatur zu erreichen. Diese Geschwindigkeit macht die präzise Kontrolle möglich. Sie müssen nicht raten – Sie können die Temperatur genau steuern.
Ein paar Dinge, auf die Sie achten müssen
Es handelt sich dabei nicht um eine „Plug-and-Play“-Lösung. Es gibt gewisse Herausforderungen im praktischen Einsatz. Die hohe Intensität der Infrarotheizung belastet die Verkabelung stark. Wenn Ihre Steckverbindungen nicht für die maximale Ströme ausgelegt sind, können sie schnell beschädigt werden. Außerdem müssen Sie sorgfältig darauf achten, wo Sie die Sensoren platzieren. Wenn Sie die Lufttemperatur messen, betrügen Sie sich selbst. Sie müssen die tatsächliche Temperatur des Essens messen. Wenn die Sensoren nicht richtig funktionieren, könnte das Essen verbrennen, bevor der Controller überhaupt merkt, dass eine übermäßige Hitze entsteht.
Noch ein Tipp: Lassen Sie genügend Abstand zwischen den Rohren und den Regalen. Raum ist hier Ihr Verbündeter – sonst entstehen wieder neue „heiße Punkte“.